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So – und wer sind „wir“ überhaupt?
Diese ganze Geschichte ist entstanden, als ich einmal – 1995 - in den Osten Europas fuhr (nach Rumänien) und dort von dem ganzen Elend, Aussichtslosigkeit und Ausweglosigkeit erschlagen wurde. Später dann kam ich auch einigen Male in die Ukraine sowie die Republik Moldawien – da geht´s dann noch einmal ein paar Stufen runter.
Inzwischen lebe ich hier in Rumänien mit meiner Frau Aurelia, welche vor allem Kinder und deren Mütter betreut. Mit ihren Geschichten, mit Essen, mit etwas Hilfe da und dort.
Und ich, Bernhard, der da irgendwie aus Österreich über die Donau runtergekommen ist. Anfangs mit Staunen. Dann mit Wut, daß solche Zustände überhaupt möglich sind. Und das 500 Km vor den Toren Wiens (und seit 1. April 2004 gleich an der Grenze zur EU). Und – nachdem ich nicht in der Lage bin, ein Heer von Ärzten sowie Tonnen von Medikamenten zu bezahlen, allerdings auch nicht hinnehmen wollte, wie mit Menschen ohne Geld umgegangen wird, war eben diese Geschichte mit den „Sonnenheilmitteln“ meine Antwort darauf.
Inzwischen ist auch die Wut wieder gewichen und – zumindest zeitweise – das Lachen und der Humor, trotz allem, wieder zurückgekehrt.
Unsere Geschichte hat nichts mit Esoterik zu tun, nichts mit Heilsteinen, Mondkalendern oder was weiß ich was. Es ist eine Form der Homöopathie, welche allerdings lange in den Archiven der Bibliotheken dieser Welt geruht hat.
Wir waren lange Zeit nicht „organisiert“, das heißt, wir haben als reine Privatpersonen agiert. Allerdings sind wir relativ schnell gewachsen und so war es nun notwendig, gewisse Organisationsformen zu finden.
So haben wir als ersten Schritt eine Firma hier in Rumänien gegründet – nicht, um da jetzt ein großer „Scheffu“ zu sein, sondern damit wir die besonnten Produkte legal über die Grenze bringen können.
Als weiterer Schritt ist die Gründung einer Stiftung („Fundatie“ - so heißt das hier) geplant. Allerdings habe ich dafür keinen Zeitplan, denn der Papierkram ist gewaltig – da staune selbst ich manchmal, der doch in seinem Leben schon einiges gesehen hat.
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